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Kosovo-Projekt – Nötige Hilfen in schwieriger Lage

Bericht in den HEP-Informationen 1/09
Bereits in den letzten Berichten beschrieb ich die Ziele zur möglichen Eigenständigkeit in Zukunft für dieses Projekt. Inzwischen gab es Entwicklungen infolgedessen die Lage nicht ganz unproblematisch ist.
Leider funktioniert die Übernahme und die Zusammenarbeit mit dem privaten Unternehmen nicht so, wie es geplant und besprochen war. Das führte dazu, dass unser Projekt und vor allem die Mitarbeiter vor Ort weiterhin auf sich allein gestellt sind. Sie bemühen sich jedoch, weiterhin die Arbeit mit und an den behinderten Menschen nach ihren Möglichkeiten weiter zu tun.
Zu den alltäglichen Herausforderungen kommen auch Aufgaben, die bewältigt werden müssen und die auch sehr viel Zeit und Einsatz in Anspruch nehmen. So sind u.a. auch im Kosovo die bürokratischen Barrieren nicht unbedingt kleiner als bei uns. Da gilt es auch steuerliche, behördliche und andere administrative Aufgaben wahrzunehmen.
Dazu kommt noch, dass derzeit kein Fahrzeug zur Verfügung steht, wodurch im Moment nur die Klienten besucht werden können, die zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar sind.
Weiterhin hat eine Mitarbeiterin inzwischen ihren Dienst beendet, da sie ihre Zukunft in Deutschland aufbauen will. Für diese Mitarbeiterin wollen wir gern Ersatz suchen, was aber auch von den finanziellen Möglichkeiten abhängig ist.
Wichtig und gut ist aber auch, dass wir nun die eigentliche Leitung des Projektes abgeben konnten und mehr in der Rolle der Unterstützer sind. Das bedeutet, dass die Entscheidungen und die Organisation vor Ort erfolgen. Diese Aufgaben liegen also jetzt in kosovarischer Verantwortung – das ist ein großer Fortschritt!
So ist die Situation vor Ort und die Gestaltung der Arbeit derzeit zwar schwierig, aber nach wie vor unbedingt wichtig, sinnvoll und weiter zu verfolgen! Da die Investoren und Unterstützer im Land selbst sich im Allgemeinen weiter sehr zurückhalten, ist das Projekt weiterhin auf unsere Unterstützung und auf unsere Hilfe angewiesen.
Um dieser Situation besser Rechnung zu tragen, wurde auch das Finanzierungsmodell umgestellt. Deshalb möchte ich an dieser Stelle werben für ganz konkrete Unterstützung: Ein Besuch (inkl. Förderung) eines behinderten Menschen kostet derzeit 5, – Euro. Wenn Sie Möglichkeiten haben, diese Besuche in dieser Form zu unterstützen, können je nach Höhe auch Ihrer Hilfe die entsprechende Anzahl von Besuchen durchgeführt werden. Gern werde ich Ihnen dann über diese Besuche berichten und Ihnen die besuchten Menschen näher vorstellen. Sie und ihre Familien sind ihnen dafür sehr dankbar!
Da diese Arbeit weiter ambulanten Charakter hat, wird zur Ermöglichung von Besuchen dringend ein Auto gesucht. Es kann ein normaler PKW sein (günstig wäre auch mit Allrad, ist aber nicht Bedingung) der aber aufgrund der Einfuhrbestimmungen nicht älter als Baujahr 2001 sein darf.
Wenn Sie Möglichkeiten der Hilfeleistung sehen, können Sie sich gern an mich wenden. Wir haben damit Möglichkeiten praktisch und wirkungsvoll, den Grundsatz der kleinen Schritte und der Nachhaltigkeit unseres Einsatzes umzusetzen und zu ermöglichen!
Gern berichte ich im nächsten Heft weiter über die Entwicklungen und Veränderungen vor Ort über diesen so wichtigen Dienst


Mit freundlichen Grüßen
Johannes Tittel

HILFE DIE ANKOMMT!


Wir suchen …
ein Fahrzeug für den ambulanten Einsatz (ab Baujahr 2001).

Sie können …
einen Besuch inkl. Förderung eines Menschen mit Behinderung konkret unterstützen – für nur 5 Euro.

Infos:
Johannes Tittel, Tel: 0 35 83 / 70 87 11, E-Mail: kosovo@hep-bundesverband.de

Bankverbindung für Spenden

Volksbank Löbau-Zittau
BLZ: 855 901 00 Kontonr.: 451 5831407
Stichwort: "Kosovo

 

HILFE DIE ANKOMMT!